Spenden für das Evangelische Martinszentrum Bernburg

Mit Hilfe einer Spendenaktion sollen fehlende Mittel zum Bau des Evangelischen Martinszentrums Bernburg eingeworben werden. Der Förderverein des Martinszentrums, die Evangelische Landeskirche Anhalts als Schulträgerin und die Kirchengemeinde laden potentielle Unterstützer ein, sich mit Spenden an der Anschaffung von Stühlen für das Zentrum, an der Pflasterung des Kirchvorplatzes, am Bau von Spielgeräten oder an der Sanierung der Kirchenfenster zu beteiligen. Das Martinszentrum Bernburg wird eine in Sachsen-Anhalt einmalige Einrichtung sein.

Eine Evangelische Grundschule als Ganztagsschule mit Hort sowie eine Kindertagesstätte werden um die Martinskirche herum und teilweise in die Martinskirche hineingebaut. Auch die Gemeinde wird ihre Kirche weiterhin nutzen. „So entsteht ein Haus des gemeinsamen Lebens und Lernens über die Generationen hinweg“, sagt Andreas Stromer, Vorsitzender des Fördervereins. Spendernamen werden ab einem Betrag von 100 Euro auf einem Stuhl (Motto: „Platz anbieten“), ab 200 Euro auf einem Klinkerstein („Wege ebnen“), ab 300 Euro an einem Spielgerät („Bewegung schaffen“) und ab 400 Euro („Licht reinlassen“) auf einem Kirchenfenster „verewigt“. Die Gesamtkosten für das Martinszentrum betragen 3,5 Millionen Euro, von denen 1,2 Millionen Euro aus dem „Ganztagsschulprogramm“ des Bundes, „Initiative Zukunft, Bildung und Betreuung“ (IZBB) aufgebracht werden. 300.000 Euro will die „Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung“ zuschießen, 75.000 Euro sollen von Lotto Toto kommen, ebenfalls 75.000 Euro von der Union Evangelischer Kirche (UEK). Die Martinsgemeinde bringt 165.000 Euro ein, die anhaltische Landeskirche 133.000 Euro. Zur Finanzierung des Gesamtvorhabens fehlen bislang rund 290.000 Euro, für die Sanierung von zehn Fenstern im Kirchenschiff und eines weiteren Chorfensters werden noch rund 240.000 Euro benötigt.. „Für die noch fehlenden Mittel einen Kredit aufzunehmen, kann für uns nur eine Notlösung sein“, betont Oberkirchenrat Manfred Seifert, Schuldezernent der anhaltischen Landeskirche. ------------------------------- Spenden-„Bausteine“ für das Evangelische Martinszentrum Bernburg Platz anbieten: Wer einen Stuhl für Schule, Hort oder Kindergarten spenden will, überweist eine Spende von 100 Euro auf das Konto des Fördervereins. Kennwort: 100 + Name, wie er auf dem Schild stehen soll. Wege ebnen: Wer sich auf einem Klinkerstein im Eingang vor Kirche und Schule „verewigen“ möchte, überweist eine Spende von 200 Euro auf das Konto des Fördervereins. Kennwort: 200 + Name und Wohnort, wie er auf dem Stein zu sehen sein soll. Bewegung schaffen: Wer dazu beitragen möchte, dauerhafte und sichere Spielgeräte anzuschaffen, überweist eine Spende von 300 Euro auf das Konto des Fördervereins. Kennwort: 300 + Name oder Firmenname, die dann auf einer Spendentafel festgehalten werden. Licht reinlassen: Die Aula, zugleich Gottesdienstraum und zentraler Ort des Martinszentrums, braucht Licht und Klarheit. Dazu müssen zehn bleiverglaste Fenster nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten neu gestaltet werden. Stifter ab 400 Euro werden von einem Glasmaler namentlich auf einer der rautenförmigen Scheiben festgehalten. Kennwort: 400 + Name oder Firmenname, der dann auf einer Scheibe aufgemalt wird. Bankverbindung: Konto des Fördervereins Martinszentrum Bernburg, Nr. 300 016 611, BLZ: 800 555 00, Sparkasse Elbe-Saale Infos: Oberkirchenrat Manfred Seifert, Tel. 0340 / 2526-215; Pfarrer Dr. Lambrecht Kuhn, Tel. 03471 / 62 76 38; Andreas Stromer (Vorsitzender Förderverein), Tel. 034721 / 221 10 Dessau, 18. Dezember 2006

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