Vor dem Umzug ins Evangelische Martinszentrum Bernburg

Zum Ende des Schuljahres stehen Kinder und Lehrkräfte der Evangelischen Grundschule Bernburg vor dem Umzug aus dem Stadteil Roschwitz ins zentral gelegene Evangelische Martinszentrum. In und an der Bernburger Martinskirche werden nicht nur Schule, Hort und ein christlicher Kindergarten Platz unter einem Dach finden, sondern auch die evangelische Martinsgemeinde Bernburg: eine bundesweit bislang einmalige Verbindung. Die Eröffnung, an der auch der sachsen-anhaltische Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz teilnehmen wird, ist für den 1. September vorgesehen.

Daran schließt sich eine ganze Festwoche mit zahlreichen Veranstaltungen an. Bei dem Generationen übergreifenden Martinszentrum Bernburg arbeiten die Evangelische Landeskirche Anhalts als Schulträgerin und die Martinsgemeinde als Trägerin von Hort und Kindergarten zusammen. Erstmals wird am Mittwoch auch ein ganzer Jahrgang von Schülerinnen und Schüler die vierte Klasse abschließen. „Schule und Hort sind dankbar, dass sie in den ersten vier Jahren ihres Bestehens Dank des freundlichen Entgegenkommens der Stadt Bernburg in Roschwitz arbeiten konnten“, sagt Oberkirchenrat Manfred Seifert, Schuldezernent der anhaltischen Landeskirche. Am Martinszentrum Bernburg arbeiten unterdessen die Bauleute mit Hochdruck, um die Außenanlagen und den Innenausbau in den Ferienwochen fertig stellen zu können. „Ich bin sicher, dass wir das Zentrum am 1. September gemeinsam mit der Kirchengemeinde eröffnen können, doch bis dahin ist noch sehr viel zu tun“, sagt Seifert. Die Baukosten sind gegenüber dem ursprünglichen Plan um rund 50.000 Euro auf 3,51 Millionen Euro gestiegen. Dennoch hat sich die Finanzierungslücke in den letzten sechs Monaten von 292.000 auf 226.000 Euro verringert. „Diese Entwicklung haben wir in erster Linie dem Förderverein des Martinszentrums und der Evangelischen Schulstiftung in der EKD zu verdanken“, betont Seifert. Der Förderverein hat seit April 2006 über 22.000 Euro für das Martinszentrum gesammelt. „Die Kinder des christlichen Kindergartens, des evangelischen Hortes und der Schule, aber vor allem die Martinsgemeinde, die fast ein Jahr lang auf ihre Kirche verzichten musste, warten sehnsüchtig und gespannt auf die Eröffnung des Martinszentrums“, so Manfred Seifert. „Ich möchte aber jetzt schon allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihre Mitarbeit nicht nur in dieser heißen Phase des Baugeschehens danken.“ Mehr zum Martinszentrum und zur Festwoche unter www.martinszentrum-bernburg.de. Infos: Oberkirchenrat Manfred Seifert, Tel. 0340 / 2526-215; Pfarrer Dr. Lambrecht Kuhn, Tel. 03471 / 33 35 29 (627 638) Dessau, 17. Juli 2007

Veröffentlicht am

Newsfeed