30.000 Gottesdienstbesucher zum Heiligabend erwartet

Aus den Gemeinden: Mehr als 200 Gottesdienste in Anhalt

Heiligabend in der Auferstehungskirche Dessau.

Dessau-Roßlau – An Heiligabend werden in mehr als 200 Gottesdiensten in der Evangelischen Landeskirche Anhalts über 30.000 Gottesdienstbesucher erwartet. Traditionell werden in allen Gottesdiensten am 24. Dezember Spenden für die evangelische Hilfsaktion „Brot für die Welt” gesammelt. Im vergangenen Jahr kamen dabei insgesamt 88.300 Euro zusammen, das sind über 5.000 Euro mehr als 2013. Alle Gottesdienste in Anhalt für Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage finden Sie auf der Homepage der Landeskirche unter http://www.landeskirche-anhalts.de/landeskirche/Gottesdienste-Heiligabend-2015.

Kirchenpräsident Joachim Liebig wird an Heiligabend einen Gottesdienst mit Krippenspiel in der Dessauer Pauluskirche (15.00 Uhr) halten, eine Christvesper in der Kirche St. Georg (17.00 Uhr) sowie einen Gottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag um 11.00 Uhr, ebenfalls in der Georgenkirche. Ab 18.00 Uhr wird Liebig am 24. Dezember eine Heiligabendfeier im Gemeinde- und Diakoniezentrum St. Georg in Dessau mitgestalten, die sich insbesondere an Menschen richtet, die an diesem Abend einsam und allein sind. In zahlreichen Gottesdiensten werden am 24. Dezember Krippenspiele gezeigt, die in den vergangenen Wochen in Christenlehre- und Konfirmandengruppen vorbereitet wurden. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich auch Christnachtgottesdienste, die zwischen 21 Uhr und 0 Uhr beginnen. Traditionell werden viele Gottesdienste auch musikalisch reich ausgestaltet, etwa von Chören, Posaunenbläsern oder Instrumentalensembles.

Hintergrund: Weihnachten

Zu Weihnachten wird die Geburt Jesu gefeiert (Gott wurde Mensch). Es ist nach Ostern das höchste Fest der Christen. Nach Berechnungen frühchristlicher Kalendarien fiel das Geburtsfest Christi zunächst auf einen Frühjahrstermin, wie etwa den 28. März oder 2. April. Die Geburt Jesu in Judäa im Freien schien zu einem winterlichen Termin unwahrscheinlich. Im Jahr 354 legte Papst Liberius das Weihnachtsfest auf den 25. Dezember. Von Rom aus nahm die Verbreitung des Weihnachtsfestes dann ihren Lauf und wurde im deutschen Sprachraum schließlich 813 durch eine Mainzer Synode zum allgemeinen Feiertag erklärt. Ab dem 16. Jahrhundert verliert das Weihnachtsfest seinen rein öffentlichen, außerhäuslichen Charakter und hält mit Christbaum, Krippe und Bescherung Einzug in die Privathäuser. Für viele Menschen gehört der Besuch eines Weihnachtsgottesdienstes zum Fest hinzu.


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