Ehrung für berühmten Theologen Graul

Landeskirche: Ehemaliger Missionsdirektor stammt aus Wörlitz

Bild von Dr. Karl Graul aus der Illustrierten Zeitung, Band 43 (1864), Quelle: Wikipedia

Dessau-Roßlau / Wörlitz – An den bedeutenden Theologen Karl Graul (1814-1864) erinnern am Sonntag, 24. März, die Kirchengemeinde Wörlitz, die Evangelische Landeskirche Anhalts, der Kulturbund und die Stadt Wörlitz. Karl Graul war Sohn eines Wörlitzer Leinewebers, legte sein Abitur am Zerbster Francisceum ab und wurde nach dem Studium der Theologie ein bedeutender Sprachkundler. Als Missionsdirektor der Leipziger Mission bereiste er den nahen Osten bis nach Indien.

Er verfasste wichtige Reiseberichte, erschloss indische Sprachen und war Mitbegründer der evangelischen Missionswissenschaft in Deutschland.

Am Sonntag soll um 10 Uhr am Geburtshaus von Karl Graul in Wörlitz (Grabengasse 221) ein Gedenkschild befestigt werden. Für die kurze Gedenkveranstaltung vorgesehen ist eine Ansprache von Pfarrer Thomas Pfennigsdorf, eine Gedenkrede, die Präsentation des Schildes und ein Auftritt des Wörlitzer Kirchenchors. Mit dieser Veranstaltung eröffnet die Stadt Wörlitz gemeinsam mit der Kirchengeschichtliche Kammer der Evangelischen Landeskirche Anhalts und dem Evangelisch-lutherischen Missionswerk in Leipzig eine Reihe von Veranstaltungen, die der Person und dem Werk Karl Grauls gewidmet sind. 2014 wird der 200. Geburtstage und 150. Todestag Grauls begangen.

Gegen 10.30 Uhr wird auf dem „Wörlitzer Denkmalpfad“ der Weg zu weiteren neuen Schildern bis zum „Eichenkranz“ fortgesetzt, wo am neu eröffneten Gebäude ebenfalls feierlich ein Schild der Öffentlichkeit übergeb en wird. Der „Wörlitzer Denkmalpfad“ wurde 2012 durch eine Arbeitsgruppe des Kulturbundes begonnen und erinnert an Persönlichkeiten aus der Geschichte und an besondere Bauwerke in der Parkstadt.

Leipziger Missionswerk: www.lmw-mission.de/


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