Evangelischer Religionsunterricht

Der evangelische Religionsunterricht an den Schulen des Landes Sachsen-Anhalt findet als ordentliches Unterrichtsfach unter inhaltlicher Verantwortung der evangelischen Kirchen statt. Damit ist der Religionsunterricht auch ein wichtiger Beitrag der kirchlichen Bildungsarbeit im gesellschaftlichen Raum. Rund 25 Prozent der Schülerinnen und Schüler besuchen ihn, und nicht alle gehören einer Kirche an.

Er ist offen für jede und jeden und leistet einen wesentlichen Beitrag zur religiösen Bildung der Schülerinnen und Schüler, bietet Orientierung in Lebens- und Glaubensfragen und eröffnet aus christlicher Sicht Perspektiven für die Lebensgestaltung und das Zusammenleben mit Anderen. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes wird soziales und kommunikatives Leben eingeübt und reflektiert. Die Heranwachsenden werden mit spirituellen Ausdrucksformen des Glaubens vertraut gemacht, wozu auch Meditieren, Beten und Feiern gehört.

Auch für die Schulentwicklung im Ganzen, die selbstverantwortetes Lernen fördern und die Eigenverantwortlichkeit der Schulen stärken will, hat der Religionsunterricht eine wichtige Rolle zu spielen. Er kann mit seiner auf Vertrauen, Selbstverantwortung und solidarisches Handeln gerichteten Pädagogik wesentliche Impulse für das gesamte schulische Leben geben und einen erkennbaren Beitrag für ein gutes Schulklima leisten.

Die Evangelische Landeskirche Anhalts unterstützt gemeinsam mit von ihr mitgetragenen Pädagogisch-Theologischen-Institut Kloster Drübeck die Religionslehrerinnen und -lehrer durch Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote und wird als Partnerin in der Schul- und Lehrplanentwicklung und in der Diskussion um Bildungsstandards in Anspruch genommen und wert geschätzt.

Kontakt

Dezernent
Oberkirchenrat Manfred Seifert
Schulbeauftragte
Ivonne Sylvester

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