Weihnachtsgottesdienste in Anhalt
Aus den Gemeinden: Krippenspiele in vielen Kirchen
Dessau-Roßlau – An Heiligabend werden in mehr als 200 Gottesdiensten in der Evangelischen Landeskirche Anhalts wieder über 20.000 Besucherinnen und Besucher erwartet.
Die Weihnachtskirche in Polenzko (Foto: Heiko Rebsch)
Traditionell werden in allen Gottesdiensten am 24. Dezember Spenden für die evangelische Hilfsaktion „Brot für die Welt“ gesammelt.
In zahlreichen Gottesdiensten werden am 24. Dezember zudem Krippenspiele gezeigt, die in den vergangenen Wochen in Christenlehre- und Konfirmandengruppen vorbereitet wurden. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich auch Christnachtgottesdienste, die zwischen 21 Uhr und 0 Uhr beginnen. Traditionell werden viele Gottesdienste musikalisch reich von Chören, Posaunenchören oder anderen Instrumentalensembles ausgestaltet.
Hier finden Sie alle Gottesdienste in Anhalt für Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage in Anhalt..
Heiligabendfeier im Gemeindezentrum St. Georg
Kirchenpräsident Karsten Wolkenhauer wird an Heiligabend einen Gottesdienst in der Kirche St. Georg in Dessau (17.00 Uhr) feiern. Ab 18.00 Uhr werden der Kirchenpräsident und seine Frau die Heiligabendfeier im Gemeinde- und Diakoniezentrum St. Georg in Dessau mitgestalten, die sich insbesondere an Menschen richtet, die an diesem Abend einsam und allein sind.
„Ich lade sehr herzlich ein, das Weihnachtsfest gemeinsam zu feiern, die Musik zu hören, die Wärme zu spüren. Ich lade sie ein, sich auf den Weg zu machen, die Hoffnung nicht zu verlieren und mutige Schritte in die Zukunft zu gehen. Ich bin ganz sicher, dass, wenn wir gemeinsam unterwegs sind, die Zukunft ein guter Ort der Hoffnung sein wird“, sagt der Kirchenpräsident.
Weihnachten
Christinnen und Christen in aller Welt feiern an Weihnachten die Geburt von Jesus. Nach der biblischen Weihnachtsgeschichte kam er in einem Stall in Bethlehem zur Welt. Ein heller Stern leuchtete über der Stadt, als Zeichen, dass ein besonderes Kind geboren ist. Nach christlichem Glauben ist Gott als Mensch zur Welt gekommen in diesem Kind. Weihnachten ist nach Ostern das höchste Fest der Christinnen und Christen.
Nach Berechnungen frühchristlicher Kalendarien fiel das Geburtsfest Christi zunächst auf einen Frühjahrstermin. Die Geburt Jesu in Judäa im Freien schien zu einem winterlichen Termin unwahrscheinlich. Im Jahr 354 legte Papst Liberius das Weihnachtsfest auf den 25. Dezember. Von Rom aus nahm die Verbreitung des Weihnachtsfestes dann ihren Lauf und wurde im deutschen Sprachraum schließlich 813 durch eine Mainzer Synode zum allgemeinen Feiertag erklärt.