Pilgern und kirchliche Verantwortung
Glaube: Der Kirchenpräsident plant Pilger-Tour im Sommer
Dessau-Roßlau – Zu einem Gespräch über die Bedeutung des Pilgerns und dessen spirituelle wie gesellschaftliche Bedeutung haben Kirchenpräsident Karsten Georg Wolkenhauer, der Vizepräsident des Verbandes der Jakobusvereinigungen in Deutschland, Heinz Baldus, sowie der Präsident der St. Jakobus-Gesellschaft Sachsen-Anhalt, Sebastian Bartsch, getroffen.
Bei dem Gespräch im Landeskirchenamt ging es um den Jakobusweg im Bereich des Bundeslandes Sachsen-Anhalt als Ort gelebten Glaubens, der Begegnung und der Verständigung über konfessionelle und gesellschaftliche Grenzen hinweg.
Die Gesprächspartner würdigten das Pilgern als zeitgemäße Form spiritueller Suche, die zunehmend auch Menschen anspricht, die der Kirche fernstehen. Zugleich wurde die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für Pflege, Ausschilderung und geistliche Begleitung entlang des Weges hervorgehoben.
St. Jakobus-Gesellschaft Sachsen-Anhalt e. V.
Der St. Jakobus Pilgerweg Sachsen-Anhalt ist ein Kooperationsvorhaben, an dem das Land Sachsen-Anhalt, die Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen, die Evangelische Landeskirche Anhalts, das Bistum Magdeburg, der Gebirgs- und Wanderverein Sachsen-Anhalt e.V. und die Fränkische St. Jakobusgesellschaft beteiligt sind.
Der Jakobusweg nach Santiago de Compostela in Spanien führt von Nordostdeutschland kommend durch die Gebiete der Evangelischen Landeskirche Anhalts, der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und des Bistums Magdeburg auf seinem Weg nach Santiago de Compostela in Spanien.
Verabredet wurde schließlich, die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. Der Kirchenpräsident erhielt nicht nur die aktuelle Pilgerbroschüre, sondern auch seinen persönlichen Pilgerpass und einen Schal.
Grund genug für Karsten Wolkenhauer den Weg persönlich zu testen: Im Sommer möchte er einige Tage auf dem Jakobusweg pilgern. Mitpilgerinnen und Mitpilgerer sind herzlich willkommen.
Weitere Informationen folgen …
Santiago de Compostela
“Weltkulturerbe seit 1985, zieht Santiago de Compostela seit Jahrhunderten Besucher und Pilger aus aller Welt an. Sie ist zwar die kosmopolitischste Stadt Galiciens, nimmt dies jedoch so gelassen hin, dass man vom ersten Augenblick das Gefühl hat, zu ihr zu gehören. Santiago hat einfach alles.“
“In der Altstadt, die Kathedrale und den Pórtico da Gloria. Emblematische Plätze wie die Praza do Obradoiro, Praza da Quintana und Praza do Toural. Kirchen, Klöster und Stadtpaläste wo man nur hinschaut. Romanik, Gotik, Barock …“