Lebhafte Debatte über „Anhalt 2035“

Landeskirche: Gesprächsreihe stößt auf reges Interesse

Roßlau – Mit dem Strategiepapier “Anhalt 2035” will die kleinste Landeskirche Deutschlands zukunftssicher werden. Die Herbstsynode hat das von einer Arbeitsgruppe in mehrmonatiger Arbeit entwickelte Papier diskutiert und mit einigen Änderungen im November beschlossen.

Dr. Jan Brademann stellt die Strategie für die kommenden Jahre in Roßlau vor (Foto: Jürgen Tobies)

Größere Landeskirchen, Politiker, Kirchenexperten und nicht zuletzt Medien nahmen den Beschluss mit Respekt zur Kenntnis und schauen darauf, wie Anhalt die Strategie umsetzt.

Doch was bedeutet diese Strategie in der Praxis? Wie können sich Anhalterinnen und Anhalter bei der Umsetzung einbringen und welche Spielräume bieten sich? Was für Folgen haben die kommenden Veränderungen für die gemeindliche Arbeit vor Ort? Über diese Fragen sprechen der Leiter der Strategiearbeitsgruppe, Dr. Jan Brademann, und Kirchenpräsident Karsten Georg Wolkenhauer vor Ort mit den Anhalterinnen und Anhaltern.

Lebhafte Debaten darüber, was „Anhalt 2035“ vor Ort konkret bedeutet (Foto: Jürgen Tobies)

Zum Auftakt der Gesprächsreihe entwickelte sich sich am Dienstagabend eine lebhafte Diskussion in der Roßlauer Kirche St. Marien. Befürchtungen wegen der Zukunft der Gemeinden wurden vorgebracht und Versäumnisse in der Kommunikation in der Breite beklagt.

Spürbar war aber auch der gemeinsame Wille, sich für die Zukunft einer anhaltischen Landeskirche einzusetzen. Dr. Jan Brademann und Karsten Georg Wolkenhauer nahmen die Impulse aus dem ersten Abend dankend auf. Die Anregungen fließen in die kommenden Gespächsrunden und die weitere strategische Arbeit ein.


Die nächsten Termine sind:

  • Dienstag, 20. Januar, 18:00, Dessau, Auferstehungskirche
  • Dienstag, 27. Januar, 18:00, Ballenstedt, Kirche St. Nicolai
  • Dienstag, 03. Februar, 18:00, Köthen, St. Jakob (Gemeindesaal)
  • Dienstag, 17. Februar, 17:00, Bernburg, Kanzler-von-Pfausche Stiftung


Veröffentlicht am