Zeichen gegen Krieg setzen

Gesellschaft: Friedensgebet am Dienstag in Dessau-Roßlau

Dessau-Roßlau – Vier Jahre nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine laden die Gemeinden in Dessau-Roßlau zum ökumenischen Friedensgebet an der Friedensglocke ein. Wir wollen ein Zeichen gegen den Krieg, alle Gewalt und Mord in der Ukraine setzen“, sagt Kreisoberpfarrerin Annegret Friedrich-Berenbruch.

Sie ergänzt: „Wir wollen deutlich machen, dass wir an der Seite des ukrainischen Volkes stehen, das auch für unsere Freiheit und Demokratie kämpft. Bitte bringen Sie Kerzen mit als Zeichen unserer Verbundenheit im Glauben und Hoffen mit allen Menschen guten Willens.“

Unzählige Soldatinnen, Soldaten und Zivilpersonen wurden getötet, verwundet oder werden vermisst. Viele Menschen mussten ihre Heimat verlassen und haben alles verloren.

In einer Andacht und Mahnwache wollen wir aller Menschen gedenken und sie vor Gott ins Gebet nehmen, denn Krieg bedeutet Tod, Verwüstung und Katastrophe an allen Orten. Er hinterlässt Generationen, die an Leib und Seele verwundet bleiben.

Der evangelische Kirchenkreis Dessau lädt zum Gedenken ein, er wird vom Netzwerk „Gelebte Demokratie“ unterstützt.

Spenden kommen der Freundschaftsbrücke Ukraine e.V. und der Ukrainehilfe Dessau-Roßlau zugute. Die Gelder werden zugunsten der Aktion „Ein Licht für die Ukraine“ verwendet.

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