Händels „Messias“
Georg Friedrich Händel wurde am 23. Februar 1685 in Halle an der Saale geboren. Von hier führte sein Weg über Stationen in Deutschland und Italien nach England. 1741 schrieb er das Oratorium “Messiah“ (darin kommt das “Halleluja“ vor). Das Werk wurde so beliebt, dass sich Sänger seit dem 19. Jahrhundert, zunächst in England, später weltweit, immer wieder zu großen “Messias-Chören“ zusammenschließen, um es gemeinsam aufzuführen. Oftmals zählen diese Chöre viele hundert Sänger.
An diese Tradition anknüpfend, wird am Samstag, den 9. Juni 2012, dem Vorabend zum Evangelischen Kirchentag der Evangelischen Landeskirche Anhalts, auf dem Schlosshof in Ballenstedt Händels “Messias“ erklingen. Dabei sind neben den drei Kantoreien Gernrode, Ballenstedt und Neinstedt, die Solisten Conny Herrmann (Sopran), Inga Jäger (Alt), Thomas Fröb (Tenor) und Johannes G. Schmidt (Bass), das Telemannschen Collegium, Eckhart Rittweger am Pult.
Auch Sie könnten dabei sein. Die einzige Voraussetzung ist, Freude am Singen zu haben. Sie werden zusammen mit den erfahrenen Kantoreien ausgewählte Chöre des “Messias“ mitsingen und am Abend des 9. Juni das “Halleluja“ über Ballenstedt erklingen lassen. Auf das gemeinsame Musizieren freut sich Ihr Eckhart Rittweger.